Wichtige Hinweise für Unternehmenskäufer & -verkäufer, Existenzgründer

Wichtige Hinweise:

Klare und eindeutige Verträge  „Klare  Regelung – gute Freunde“ ist ein Anspruch unseres Hauses. Bei Vermittlungsverträgen wie beim Unternehmenskauf- oder –verkauf, Immobilienvermittlung, beanspruchen wir üblicherweise als sog. Nachweismakler und Doppelmakler einen Alleinverkaufsauftrag.

Daten im sog. Exposé, Memorandum oder Profilen entsprechen den Angaben des/der Verkäufer und sind teilweise verfälscht: Wir weisen darauf hin, daß aus Gründen des Datenschutzes und der Vertraulichkeit die Firmendaten teilweise verfälscht wurden. Die angegebenen Daten stammen ausschließlich vom Verkäufer bzw. unserem Partner.  Wir hatten bisher keine Möglichkeit/Veranlassung,  die gemachten Angaben zu prüfen. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit wird daher keinerlei  Haftung von uns übernommen.

Eine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit, der in diesem Fact-Sheet dargestellten Daten und Informationen, kann von Albrecht Haas und auch der eingeschalteten Partner und Makler nicht übernommen werden. Eine Überprüfung der Buchhaltungen des Mandanten sowie der uns vom Unternehmen bzw. seinen Gesellschaftern gegebenen Informationen und Daten war nicht Gegenstand des Auftrages an  Albrecht. Haas oder deren Partner.

Der Empfänger dieses Fact-Sheet, Unternehmensexposés sollte unabhängig davon seine eigenen Untersuchungen über das zu veräußernde Unternehmen und Betriebsgrundstück, den Markt, die Zukunftsaussichten und die Rentabilität, die Finanzierung, die Risikosituation andere, mit dem angestrebten Anteilserwerb in Verbindung stehende, relevante Fragen durchführen.

Die von uns überlassenen Unterlagen sind ausschließlich für den Käufer zur ersten vorläufigen Beurteilung des vorgesehenen Firmenkaufs bestimmt. Die Unterlagen dürfen nicht vervielfältigt oder an Dritte weitergereicht werden.

Vertraulichkeit der Daten muß immer gewährleistet sein. Die Weitergabe von Exposé oder Unternehmensprofilen ist nur mit unserer schriftlichen Zustimmung gestattet. Wir bitten um vertrauliche Behandlung.

Keine direkten Kontakte mit Käufer & Verkäufer: Unsere Mandanten/Kunden sind verpflichtet, alle von AH oder anderen Beteiligten erhaltenen Informationen und Unterlagen sowie jedes Kauf-, Verkaufs-, Beteiligungs-, Kooperations- oder ähnliches Interesse Dritter, gleich welcher Art, streng vertraulich zu behandeln und nur für Zwecke der beabsichtigten geschäftlichen Verbindung zu verwenden sowie an Dritte nicht ohne schriftliche Zustimmung von AH weiterzugeben. Von der Verschwiegenheitspflicht ausgenommen sind Informationen, welche zum Zeitpunkt Ihrer Übergabe bereits öffentlich bekannt sind.

Eine Weitergabe an Institutionen oder Personen, die Kraft Gesetz zu einer Verschwiegenheit verpflichtet sind und die mit weiterer Prüfung im Zusammenhang mit dem geplanten Unternehmenskauf vom Kunden beauftragt werden, ist gestattet. Zu diesem Kreis gehören Banken, Steuer- u. Rechtsberater.

Bitte keine direkte Kontaktaufnahme mit der Gegenseite (Käufer oder Verkäufer, Unternehmensmakler).

Die Kunden (Käufer und Verkäufer) sind verpflichtet sich, nicht ohne vorherige schriftliche Zustimmung von AH in direkten Kontakt mit den durch die AH vermittelten Unternehmen und Personen zu treten. Die ist aus Gründen der Diskretion unbedingt erforderlich. Es wird insbesondere darauf hingewiesen, dass Gespräche zum LoI (Absichtserklärung zum Kauf) und zum Kaufvertrag nur unter Hinzuziehung von AH stattfinden dürfen. Bei Verstoß haften die Beteiligten im gesetzlichen Umfang für den daraus entstandenen Schaden. Bei einem Verstoß gegen diese Vereinbarung kann AH eine Konventionalstrafe für jeden Fall des Verstoßes von 5.000 € geltend machen. Die Erfahrung lehrt, dass eine direkte Kontaktaufnahme der weitere Verlauf nicht förderlich ist. Es erhöht sich enorm die Gefahr, dass Mitarbeiter, Kunden, Geschäftsfreunde von dem beabsichtigten Firmenkauf/Verkauf erfahren! Die Vertraulichkeit ist immer massiv gefährdet!

Warum schlagen so viele Unternehmensverkäufe, Existenzgründungen fehl?

Es ist leider eine langjährige Tatsache, dass rd. 40 % der Unternehmenskäufe oder Existenzgründungen fehlschlagen. Wir wollen unsere Mandanten nicht verunsichern und wollen unsere Mandanten nur von unheilvollen Erfahrungen bewahren! Deshalb einige Hinweise zu Fehlgriffen beim Unternehmenskauf oder bei der Existenzgründung:

Das Vorhaben wird zu unbedarft geplant: In vielen Fällen wird für die Urlaubsplanung mehr Zeit als für die Unternehmensplanung aufgewandt. Unverzichtbar ist eine Investitions-, Umsatz- u. Ertrags- sowie  Finanzplanung für zumindest die nächsten 5 Jahre. Durch die Einschaltung kompetenter Berater kann das unternehmerische Risiko reduziert werden.

Es fehlt eine kritische unternehmenspolitische Analyse. Dem Käufer oder Existenzgründer fehlt die Erfahrung. Es wird empfohlen sich auf eine kompetente und neutrale Unternehmensberatung, Steuerberatung zu stützen. Für die Beratung sind im Allgemeinen (magere) Bundeszuschüsse erhältlich (Rechtsanspruch besteht nicht). Näheres auf Anfrage.

Schwachstelle fehlende Risikoanalyse. Die Begeisterung für ein Unternehmen trübt oft die kritische Auseinandersetzung mit den unternehmerischen Risiken.  Welche Branchenentwicklung ist zu erwarten? Was sind die Schwachsteller meiner Analyse, meines Unternehmens? Welche Reaktionsmöglichkeiten habe ich? Welche Zeit bleibt mir in kritischen Phasen? Welche finanziellen Reserven habe ich? Von welchen Kunden/Entwicklungen/Branchen bin ich abhängig?

Schwachstelle ungezügelte Investitionen, zu hohe Investitionen in Immobilien, Autos:Die Investitionen sollten einer vernünftigen Relation zu Umsatz und Ertrag stehen. Es sollte nicht damit kalkuliert werden, dass das Unternehmen in die Investitionen „hineinwächst“.

Schwachstelle Unternehmer: Der Unternehmer heißt Unternehmen, weil er etwas unternimmt (ansonsten würde er Unterlasser heißen). Notwendig sind für eine Betriebsübernahme immer neben einer Branchenerfahrung auch Managementerfahrungen und eine mehrjährige Fach- u. Führungspraxis sowie kaufmännische Kenntnisse. Kritisch sehen wir immer, wenn ein „nur“ Kaufmann ein hoch technisches Unternehmen kaufen will. Wer als Gesprächspartner von seinen Kunden akzeptiert werden will, benötigt Format und Persönlichkeit und Fachkompetenz!

Schwachstelle Partner oder Ehepartner: Wenn man zusammen mit einem Gesellschafter ein Unternehmen gründet oder übernimmt, dann sollte die Partnerschaft einer kritischen Prüfung standhalten. Viele Partnerschaften gehen in einer kritischen Unternehmenssituation in die Brüche.  Auch der Ehepartner sollte das Vorhaben unterstützen!

Fehlendes oder zu geringes Eigenkapital: Für eine Betriebsübernahme oder eine Existenzgründung sollten ausreichende Eigenmittel vorhanden sein. Je nach Finanzierungsmodell sind Eigenmittel von mindestens 15 % des Investitionsvolumens ein unbedingtes Muß!

Exkurs: Notwendiges Eigenkapital, Bonität des Firmenkäufers, Offenbarung:

Und noch eine Bitte und ein Hinweis für den Kaufinteressenten:  Sie verlangen zu Recht, dass der Verkäufer seine finanziellen Belange offenlegt. Sie erfahren dessen GF-Gehalt, seine finanziellen Verpflichtungen, seine Vermögen, seine steuerlichen Grundlagen, seine Bankverbindung und vieles mehr. Von daher ist es verständlich, dass der Verkäufer Hinweise zum Eigenkapital des Käufers erhält. Es wäre sinnvoll, dass Sie uns einen Kurzlebenslauf überlassen, den wir dann an den Verkäufer weiterreichen dürfen. Ggf. können Sie uns auch ein anonymisiertes Kurzprofil überlassen. Die Aussage „es ist Eigenkapital vorhanden“, reicht uns in der Regel nicht.

Fehlende Finanzplanung und nicht ausreichende Reserven sind eine weitere Schwachstelle bei Existenzgründungen oder Firmenkäufen.

Hier können Sie Ihre E-Mail-Adresse eingeben, wenn Sie über wichtige Firmenverkäufe oder -kaufgesuche automatisch informiert werden wollen.